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Studie zu Albträumen

Gieselmann, Annika & Elberich, Nina

Studie zu Albträumen

Worunter leiden Betroffene?

Albträume sind mit erheblichen Belastungen verbunden. Diese durch Albträume hervorgerufenen Belastungen werden als Albtraumstress bezeichnet (Belicki, 1992). Der Nightmare Distress Questionnaire (NDQ) ist ein Instrument zur Erfassung von Albtraumstress, sieht sich allerdings mit Kritik und Schwächen konfrontiert. Die vorliegende Arbeit stellt den neu konzipierten „Fragebogen zur Erfassung der kognitiven Bewertung von Albträumen“ (KBA) vor. Die theoretische Grundlage bildet hierbei das Transaktionale Stressmodell nach Lazarus (1966), welches besagt, dass ein Ereignis immer nur dann als stressvoll bezeichnet werden kann, wenn die Person dieses als Bedrohung bewertet, gleichzeitig aber der Überzeugung ist, nicht hiermit umgehen zu können. Anhand einer Stichprobe von 502 Albträumern konnten mittels einer exploratorischen Faktorenanalyse entsprechende Faktoren gefunden werden. Weitere Forschung ist notwendig, jedoch könnte der KBA sich aufgrund der theoretischen Grundlage, seiner faktoriellen Struktur und den guten psychometrischen Eigenschaften bewähren und das Instrumentarium zur Erfassung von Albtraumstress ergänzen.

Steckbrief

Titel (deutsch): Studie zu Albträumen: Worunter leiden Betroffene?
Titel (englisch): Study on nightmares: What do people concerned suffer from?
Erhebungszeitraum: 09/2015
Stichprobe (effektiv): 504
Stand der Informationen: 05.10.2016

Publikationen

Elberich, N. (2015). Was macht Albträume zu einer Belastung? Unveröffentlichte Masterarbeit. Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Düsseldorf.

Kontakt

Dr. Annika Gieselmann

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